Heute heißt es nicht mehr nur „Kaffee oder Tee?“, heute heißt es „Filterkaffee oder Espresso? Kapseln oder Pads? Capuccino oder Latte machiatto?“
Die Auswahl zwischen verschiedensten Kaffeegenüssen und –spezialitäten ist gigantisch. Es scheint, als käme heutzutage niemand mehr zu kurz, wenn es um die richtige Kaffeebohne oder die richtige Kapsel geht.
Doch welcher Kaffee ist eigentlich „am besten“? Wir haben die Sortenvielfalt für Sie einmal genauer untersucht.
Kaffee für den Singlehaushalt und geringen Kaffeeverbrauch
Der Grund für die enorme Beliebtheit, derer sich die Kapsel- und Padmaschinen Hersteller erfreuen, ist die Portionierung. Wer morgens nur eine Tasse Kaffee trinken will, allerdings nur eine Filterkaffeemaschine besitzt, die eine große Menge an Kaffee produziert, liebt die Portionenkaffees. Die Portionierung eines Pads oder einer Kapsel entspricht der Menge eines Kaffees. Tassenmengen sind gefragt, denn viele verlassen das Haus nach dem Genuss des morgendlichen Kaffees. Kehrt man abends heim, hat man auf der Arbeit möglicherweise noch reichlich Kaffee konsumiert oder aber es ist zu spät für Koffein.
Die Padmaschinen sind nicht nur aufgrund der Portionierung so begehrt, sie sind auch eine wesentlich preiswertere Partie als ihre teuren Schwestern, die Kaffeevollautomaten. Wer großen Wert auf Abwechslung und Geschmack legt, ist bei Pads und Kapseln bestens beraten. Denn hier haben Kaffeejunkies die Qual der Wahl zwischen Latte Machiatto, Capuccino und anderen Extravaganzen.
Zu den beliebtesten Portions-Kaffeemaschinen gehören die Geräte der Hersteller Tassimo, Dolce Gusto und Senseo. Tassimo verkauft Kapselmaschinen, die mit einem Barcode versehen werden. Er enthält alle wichtigen Informationen bzgl. Brühzeit, Wassermenge und Temperatur. Auch Tee und Kakaogetränke lassen sich mit diesen Maschinen herstellen. Kooperationen mit Milka oder Jacobs führten außerdem zu einer Erweiterung der Produktpalette.
Dolce Gusto Maschinen stammen vom Hersteller Nestle. Ist die Kapsel eingelegt, kann der Benutzer den Vorgang manuell bestimmen. Die Entscheidung über die Intensität des Kaffeegetränks trifft also derjenige, der den Kaffee hinterher auch trinkt. Wie Tassimo verfügen auch die Dolce Gusto Kapseln über eine große Bandbreite an Geschmacksrichtungen und –variationen.
Senseo Maschinen stammen aus den Werkstätten der Elektronikfirma Philips. Anders als bei den vorangegangenen Maschinen, werden hier Pads verwendet. Diese sollen wesentlich umweltfreundlicher sein als die Kapseln, deren Verpackung auf Dauer eine große Menge nicht biologisch abbaubaren Müll produzieren.
Pad-Benutzer können ebenfalls zwischen Espresso und Co. wählen und haben außerdem die Möglichkeit, Bio-Pads zu kaufen.
Nachteile der Kapseln
Wie bereits erwähnt, machen wir der Umwelt mit den Kapseln bzw. deren Überresten nicht gerade ein Geschenk. Zwar garantiert die luftdichte Verpackung die Frische des verpackten Kaffeepulvers, doch nach der Kaffeeproduktion bleiben die leeren Kunststoff-Kapseln übrig.
Außerdem ist es nicht ohne Weiteres möglich, die Pads und Kapseln anderer Hersteller zu kaufen. Man bleibt so also in der Auswahl seiner Geschmacksrichtungen auf die Angebote der jeweiligen Firmen beschränkt. Die Kostenintensität der Kapseln und Pads richtet sich nach dem Verbrauch. Die kleinen Portionen kosten zwischen 19 und 60 Cent pro Stück, was sich bei häufigem Kaffeekonsum durchaus ins Geld gehen kann.
Aber was passiert mit einer defekten Kaffeemaschine? Eine neu Anschaffung ist in den meisten Fällen nicht notwendig den besonders in Großstädten sind spezielle Kundendienste (z.B. Kaffeemaschinen Reparatur Berlin, München, Hamburg u.v.m) ansässig, welche die meisten Geräte wieder instandsetzen können. Zwar sind die Geräte im Vergleich zu Kaffeevollautomaten nicht immens teuer, doch auch bei einem Kaufpreis zwischen 70 und 300 Euro lohnt sich in den meisten Fällen eine Reparatur durch den Fachmann.